☰ Hauptmenü
Headline

Private oder Gesetzliche Krankenversicherung?



Ein gebrochenes Bein oder eine Blinddarmentzündung sind nicht nur schmerzhaft, sondern auch mit hohen Arzt- oder Krankenhauskosten verbunden. Zum Glück übernimmt eine Krankenkasse ein Großteil der Kosten. Aber wie ist man besser versichert - privat oder gesetzlich? Wir haben die private und die gesetzliche Krankenkasse miteinander verglichen.

Vor- und Nachteile private Krankenversicherung
 
Wer in einer privaten Krankenversicherung (PKV) versichert ist, hat lebenslang Anspruch auf die vertraglich festgelegten Leistungen. Zudem lassen sich die Leistungen und damit auch die Beiträge individuell anpassen. Für junge und gesunde Menschen ist der Beitrag in der PKV oft geringer als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Die Versicherungen zahlen den Ärzten in der Regel ein höheres Honorar. Mit diesem lassen sich auch kürzere Wartezeiten und kurzfristigere Termine erklären, von denen Privatversicherte mitunter profitieren.
 
Privat krankenversichern können sich nur Beamte, Selbstständige und Menschen mit einem Einkommen von mindestens 50.850 Euro brutto. Die anfangs oft geringen Beiträge können stark ansteigen und sind unabhängig vom Einkommen. Dadurch zahlt man trotz geringem Einkommen und im Rentenalter zum Teil sehr hohe Beiträge. Der Wechsel zurück in eine gesetzliche Krankenkasse ist in der Regel schwierig, vor allem ab 55 Jahren. Auch der Wechsel zu einer anderen privaten Krankenkasse ist häufig nicht einfach oder mit deutlich höheren Beiträgen verbunden.

Vor- und Nachteile gesetzliche Krankenversicherung
 
Der Beitrag in einer gesetzlichen Krankenkasse richtet sich nach dem Einkommen. Das bedeutet: Wer wenig verdient, zahlt auch wenig. Wer viel verdient, zahlt entsprechend mehr, jedoch nur bis zur aktuellen Beitragsbemessungsgrenze. Mit dem Renteneintritt sinken die Beiträge durch das geringere Einkommen. Nicht berufstätige Ehepartner und Kinder sind in der GKV kostenlos mitversichert. Der Wechsel zu einer anderen Krankenkasse ist problemlos möglich, allerdings muss man mindestens 18 Monate Mitglied gewesen sein.
 
Die Leistungen, die von der GKV übernommen, können anders als bei der PKV jederzeit gekürzt werden.
 
Die private Krankenkasse übernimmt Leistungen, die die gesetzliche Krankenkasse nicht übernimmt und andersherum. Die PKV kommt zum Beispiel auch für nicht rezeptpflichtige Medikamente und Sehhilfen auf. Dafür übernimmt die GKV Leistungen wie Krankengeld, Zuschüsse für Kuren und Mutterschaftsgeld.

Was ist besser?

In unserer Rubrik "Was ist besser?" stellen wir vom unabhängigen Verbraucherportal vergleichen.de Ihnen regelmäßig neue Praxisvergleiche vor. Dabei wägen wir Vor- und Nachteile der Alternativen ausführlich ab, informieren Sie umfassend, sodass Sie die für Sie richtige Entscheidung und Auwahl treffen können.
Schlagwörter: