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Ausbildung oder Studium?


 

Nach bestandenem Schulabschluss stehen viele Schüler erst mal vor der Frage: Direkt rein ins Berufsleben mit einer Ausbildung oder doch studieren? Was für einen persönlich am besten geeignet ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Als kleine Unterstützung haben wir an dieser Stelle Vor- und Nachteile von Ausbildung und Studium zusammengetragen.
 
Vor- und Nachteile Ausbildung

Bei einer Ausbildung, die in der Regel aus Berufsschule und Arbeit im Betrieb besteht, verdient man im Gegensatz zu einem Studium direkt Geld. Die Ausbildungsvergütung kann dabei stark variieren - von zum Teil unter 200 Euro bis zu rund 1.000 Euro monatlich im ersten Lehrjahr. Ausbildungsbetriebe gibt es in fast jedem Ort. Ein Auszug aus der elterlichen Wohnung oder ein Umzug in eine andere Stadt ist somit in vielen Fällen nicht nötig. Zudem hat man die Möglichkeit, praktisch zu arbeiten und nicht nur theoretischen Stoff zu lernen. Wer die Ausbildung gut abschließt hat zudem gute Chancen, nach dem Abschluss übernommen zu werden. Für eine Ausbildung ist in der Regel kein Abitur erforderlich.

Mit einer Berufsausbildung ist die Chance, im Beruf hoch aufzusteigen, oft geringer. Auch das Gehalt steigert sich in der Regel nur relativ wenig. Zudem ist man mit der Ausbildung mehr oder weniger auf einen Beruf festgelegt und hat unter Umständen weniger Handlungsspielraum.

Vor- und Nachteile Studium

Mit einem abgeschlossenem Studium hat man verhältnismäßig gute Chancen, einen Job zu finden und obendrein oft auch ein besseres Einstiegsgehalt als mit einer Ausbildung. Die Gefahr, arbeitslos zu werden, ist statistisch gesehen geringer. Zudem sind größere Gehaltssteigerungen möglich. Bei einem Studium muss man sich nicht direkt auf einen Beruf oder Berufszweig festlegen - oft definiert sich der genaue Weg erst während des Studiums. Bei der Gestaltung des Studiums und der eigenen Freizeit ist man recht flexibel. Zudem hat man oft die Möglichkeit, Auslandssemester zu absolvieren und damit wichtige Erfahrungen zu sammeln. Praktika vermitteln praktische Erfahrungen und einen Einblick in verschiedene Berufe.

Für ein Studium ist das Abitur bzw. Fachabitur notwendig. Zudem bestehen für einige Studienfächer Zulassungsbeschränkungen wie der Numerus Clausus, durch den ein bestimmter Notendurchschnitt erforderlich wird. Hochschulen oder Universitäten gibt es hauptsächlich in größeren Städten, wodurch ein Umzug oft unumgänglich ist. Dadurch - und auch durch Semesterbeiträge bzw. Studiengebühren - kann ein Studium auch zur finanziellen Belastung werden, manche Studenten nehmen sogar einen Studienkredit auf. Viele Studenten müssen nebenbei jobben und/oder Bafög beantragen und nach dem Studium das Darlehen zurückzahlen. Die Dauer des Studiums lässt sich meistens nicht genau abschätzen. Außerdem ist ein Studium sehr theoretisch und vermittelt kaum praktische Kenntnisse. Ein Student ist zudem stärker auf sich selbst gestellt - Disziplin und Eigeninitiative sind darum sehr wichtig.

Was ist besser?

In unserer Rubrik "Was ist besser?" stellen wir vom unabhängigen Verbraucherportal vergleichen.de Ihnen regelmäßig neue Praxisvergleiche vor. Dabei wägen wir Vor- und Nachteile der Alternativen ausführlich ab, informieren Sie umfassend, sodass Sie die für Sie richtige Entscheidung und Auwahl treffen können.
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